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Essstörung – Ein Problem, welches Sportler betrifft?

„Eine Essstörung ist eine Verhaltensstörung, bei der die ständige gedankliche und emotionale Beschäftigung mit dem Thema „Essen“ eine zentrale Rolle spielt“.

Über Essstörungen wird oft ungern gesprochen, sogar meist geschwiegen. Das bekannteste Beispiel der Essstörungen sind die jungen Mädchen, die ihr essen schnell wieder verlieren aus dem Magen los werden möchten. Diese Art der Essstörung ist nicht die einzige Art, die es gibt. Die folgenden zwei Ernährungsarten im Sport sollen Euch zeigen, dass es auch dort Essstörungen geben kann:

 

1) Clean Eating: Die Essstörung der meisten Sportler

Clean Eating ist im Sport stark verbreitet. Hier dürfen nurnoch Lebensmittel zu sich genommen werden, die als „gesund“ gelten. Bekanntestes Essen ist hier Pute, Reis und Brokkoli. Dieses Mittagessen wird von manchen Sportlern sogar täglich konsumiert. Durch die gesunden Lebensmittel wird viel Protein gegessen und auch ausreichend Mikronährstoffe sind vorhanden. Nahrungsergänzungsmittel werden meist nur genutzt, um Omega 3, Vitamin D3 oder andere Mängel auszugleichen. Das Problem dieser Essstörung ist, dass man Angst davor kriegt, ungesunde Lebensmittel zu essen. Dies würde nicht dem Clean Eating entsprechen. Auch das Essen mit Freunden wird stark vermieden. Dies sind klare Anzeichen einer Essstörung.

Wichtig ist, dass es in einem ordentlichen Verhältnis bleibt. Diese Ernährungsform muss keine Essstörung werden. Wenn man ab und zu mit Freunden essen geht und auch mal etwas „ungesundes“ isst, ist alles im Rahmen. Somit läuft man nicht in die Gefahr eine Essstörung zu entwickeln. Einmal ungesundes Essen hat keinen negativen Effekt auf die Gesundheit.

 

2) IIFYM eine weitere Möglichkeit der Essstörung

EssstörungIf It Fits Your Macros ist eine Ernährungsform, bei der es darauf ankommt, dass die Ernährung den Makronährstoffen angepasst wird. Diese Ernährung eignet sich gut für Muskelaufbau und Diät und ist flexibler als das Clean Eating. Auch bei dieser Ernährung sind genügend Proteine vorhanden. Da man frei zwischen tierischen und pflanzlichen Quellen zugreifen kann, hat man genügend Aminosäuren zur Verfügung.

Das Problem, welches hier entstehen könnte, ist folgendes: Man ist der Annahme, dass man auch viele ungesunde Lebensmittel zu sich nehmen könnte, solang diese in die Makronährstoffe passen. Allerdings hätte man hier viel zu wenig Mikronährstoffe, wie Vitamine und Mineralien zu sich genommen. Durch diese Essstörung hätten wir einen Mangel und somit wäre diese Ernährung ungesund. Dies wirkt sich negativ auf unsere Gesundheit aus. Im Sport müssen wir nicht nur Omega 3 und Vitamin D3 abdecken, sondern auch diverse andere Mineralien, die im Sport in erhöhter Menge benötigt werden.

Das Zählen der Kalorien und der Makronährstoffe ist Alltag beim IIFYM. Eine Essstörung zeigt sich hier z.B., wenn man bei einer Abweichung der Kalorien direkt nervös wird. Wenn man weiterhin auswärts essen gehen kann und auch mal spontan seinen Bedarf berechnet, ist alles noch im Rahmen. Somit kann man die Entwicklung einer Essstörung verhindern. Sollte man dies nicht schaffen, ist eine Auszeit dieser Ernährungsform nötig, um der Essstörung entgegen zu wirken.

 

Quellen:

 

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