Grillsaison

Grillsaison

Beginn der Grillsaison:

Für die meisten hier in Deutschland ist der Sommer eine schöne Zeit – die Grillsaison beginnt endlich. Die Sonne scheint, die Bäume blühen in voller Pracht, Spaß im Freibad. Doch das, was den meisten Menschen Freude macht, ist mit Sicherheit das Grillen. Für jeden ein Highlight, besonders für die Fleischliebhaber. Ob Huhn, Rind, Schwein oder Wurst, es gibt so viele Möglichkeiten. Natürlich kommen auch die nicht zu kurz, die kein Fleisch essen. Nudelsalate, Gemüse, Spieße, Brot, Aufstriche und vieles mehr.

 

Doch kann man sich das alles gönnen?
Muss man auf etwas achten?
Ist das alles eigentlich gesund?

Es gibt darauf kein ja oder nein. Wir müssen dieses Thema etwas genauer betrachten. Ob Fleisch, Nudelsalate, Gemüse oder Brot, nichts davon ist von Grund auf schlecht für einen. Selbst Fleisch, was oftmals als ungesund bezeichnet wird, enthält für den Menschen unteranderem wichtige Mineralien wie Eisen, als auch Vitamine, wie das Vitamin B12.

Jetzt müssen wir allerdings jeden Menschen individuell betrachten.
Sagen wir mal, wir möchten abends grillen, dann haben wir folgende Möglichkeiten: Wenn wir auf unsere Linie achten möchten, allerdings in der Grillsaison auf nichts verzichten möchten, besteht die Möglichkeit im Laufe des gesamten Tages weniger Kalorien zu sich zu nehmen, um abends mehr übrig zu haben. Für die Leute, die sich vorher nicht erlauben können weniger zu essen, vielleicht auf Grund von Geschäftsessen und abends auch nicht weniger essen möchten, können selbstverständlich am nächsten Tag bzw. die nächsten Tage einfach dementsprechend weniger Kalorien zu sich nehmen, das gleicht der Körper aus.

Die „Kalorienfallen“ sind nämlich nicht oftmals das Fleisch, sondern die Beilagen. Die Barbecuesoße oder der Nudelsalat hier, das Bierchen oder die Cola dort, die gar nicht mal so sättigend sind und eher dazu führen, dass wir noch mehr essen oder Appetit bekommen, sind die Sachen auf die man in dem Fall achten sollte.

 

Es spricht also nichts dagegen, ruhig mal „ein Stück Fleisch“ mehr zu essen.

Allerdings sollte man auch in Betracht ziehen, was für ein Fleisch man isst. Kleiner Hinweis bzw. ein schöner Spruch zum Merken: „Huhn vor Rind, so muss das sein, Rind vor Schwein, so ist’s fein.“
Denn vom Huhn zum Schwein ändert sich die Makroverteilung. Während das Eiweiß beim Huhn sehr hoch ist und das Fett sehr gering bis nahezu 0, wird das Eiweiß beim Rind weniger und das Fett mehr und beim Schwein überwiegt das Fett dann sogar stark. Eiweiß hat weniger Kalorien als Fett, z.B. 100g Kotelette haben 348kcal und 100g Putensteak nur 117kcal. „Allein die Vorstellung das Dreifache an Huhn essen zu können, macht mich schon hungrig“.

Das soll nicht heißen, dass man auf Schwein verzichten muss, Huhn bietet einem lediglich viel Spielraum und Vorteile.
Gerade für unsere gichtgefährdeten Menschen ist Huhn natürlich vom Vorteil. Denn gerade Schweinefleisch und Bier ist eine Kombination, die gerne gewählt wird und durch die hohen Mengen an Purinen, zu erhöhten Harnsäurewerten führt und somit der Genuss vom Grillen, am nächsten Tag oder am gleichen Abend schon zur Qual wird.

 

Deshalb mein Tipp:

Für Leute, die zu Gicht neigen, trinkt lieber „1-2 Bierchen“ weniger oder esst lieber „1-2 Stück Huhn“ mehr als Schwein und dem ein oder anderen, ist damit vielleicht schon geholfen und ein Gichtanfall ist vermieden.

Eine gute Möglichkeit für Leute, die gerne mal mit Heißhunger zu tun haben oder einfach nur schwer satt werden innerhalb der Grillsaison ist folgende: Spieße sind eine tolle Idee, um sättigendes Hähnchenfleisch mit Gemüse zu kombinieren, denn Gemüse hat wenige Kalorien und enthält Ballaststoffe, die auch sättigend sind. Man sollte gut kauen, denn gut gekautes Essen macht dem Magen weniger Arbeit und man fühlt sich satter. Auch eine gute Unterhaltung am Tisch gibt dem Körper Zeit für die Verdauung und man wird weniger Essen können, als wenn man direkt „richtig loslegt“.

Und jetzt wünsche ich allen, einen guten Appetit.

 

Ihr habt weitere Fragen zur Grillsaison? Kontaktiert mich über das Kontaktformular. Ich freue mich auf Eure Fragen!